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Jagdarmbrust

Jagdarmbrust

 

Im Prinzip sind eigentlich die meisten Armbrüste theoretisch zur Jagd geeignet. Jedoch ist die Armbrustjagd genau wie die Bogenjagd in Deutschland verboten. Dies gilt unabhängig von Jagdscheinen oder anderen Berechtigungen, da die Armbrust nicht als Waidgerecht gilt. 

 

In vielen Ländern in denen die Bogenjagd erlaubt ist, ist die Armbrustjagt dennoch untersagt. Hauptsächlich scheint das darauf zurückzuführen zu sein, dass die Bogenjagd erheblich anspruchsvoller ist und sehr gute Fähigkeiten vom Schützen erfordert (Anpirschen auf 18m ).  So werden Abschüsse von Amateuren automatisch verhindert. 

Dagegen kann die Armburstjagd über große Entfernungen erfolgen und der Abschuss selbst kann leise erfolgen. Während der Bogen noch gespannt werden muss, kann die Armbrust die Energie speichern. Die Jagt verhält sich dadurch ähnlich wie bei Gewehren, jedoch ist die Armbrust sehr viel günstiger in der Anschaffung und damit ist die Hürde für Hobby-Schützen geringer. Zum Jagen gehört jedoch mehr, als nur zu treffen. Ein Amateur kann die vielen Anforderungen an eine waidgerechte Jagd wie das richtige Ansprechen, den sauberen Blattschuss und das Nachsuchen von getroffenen Tieren mit einem Schweißhund. Schnell wird die Jagd so zur Tierquälerei. 

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Da das führen einer Armburst in Deutschland in der Öffentlichkeit nicht erlaubt ist, ist ganz deutlich davon abzuraten mit einer Armbrust in den Wald zu gehen. Wird man damit angetroffen liegt der Verdacht auf Wilderei nah, da es keinen plausiblen legalen Grund dafür gibt. 


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