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Flachbögen

Flachbögen

Der Flachbogen

Ein Flachbogen lässt sich primär durch den Querschnitt seiner Wurfarme definieren. Diese 

sind nicht wie beim englischen Langbogen rund oder D-förmig, sondern rechteckig bzw. 

trapezförmig und flach. In den meisten Fällen sind sie außerdem breiter und verjüngen sich in 

Richtung Tips und zum Griffstück hin. Die Bauweise hat mehrere Vorteile, sodass sie 

heutzutage überwiegend bei Lang- und Recurvebögen Verwendung findet. Die ersten 

unangefochtenen Bogenfunde sind tatsächlich Flachbögen aus Holmegård in Dänemark (ca. 

8000 Jahre alt).

Flachbogen Vorteile

Was hat diese Bauweise für Vorteile?

Die Wurfarme sind weniger massiv, also leichter und elastischer, wodurch weniger Energie 

verwendet werden muss, um die Wurfarme zu bewegen und mehr Energie vorhanden ist, mit 

der der Pfeil beschleunigt werden kann. Dadurch wird eine höhere Pfeilgeschwindigkeit 

erzielt. Außerdem sinkt durch die geringere Masse auch der Handschock. Ein weiterer Vorteil 

liegt in der Langlebigkeit des Bogens. Durch die flachere Bauweise verteilt sich der Druck 

beim spannen besser und der Bogen ist damit bruchresistenter. Es können also auch kürzere 

Bogenlängen gewählt werden, ohne den Bogen zu großen Kräften auszusetzen.

 

Flachbögen sind heute die Regel. Fast alle heute gebauten Bögen sind Flachbögen. 

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